Eine Anzeigengruppe bündelt in Google Ads thematisch eng zusammengehörige Anzeigen und Ausrichtungselemente innerhalb einer Kampagne.
Je klarer eine Anzeigengruppe thematisch aufgebaut ist, desto besser lassen sich Suchintention, Anzeigentext und Landingpage aufeinander abstimmen.
- ✓Anzeigengruppen liegen innerhalb einer Kampagne.
- ✓Sie strukturieren Anzeigen und zugehörige Keywords oder Ausrichtungen.
- ✓Ein enges Thema erhöht Relevanz und Auswertbarkeit.
- ✓Anzeigengruppen sollten nach Nutzerabsicht statt nur nach Wortvarianten geplant werden.
- ✓Zu starke Zersplitterung erschwert Pflege und Datensammlung.
Was ist eine Anzeigengruppe?
Eine Google-Ads-Kampagne enthält eine oder mehrere Anzeigengruppen. In Suchkampagnen verbinden sie thematisch passende Keywords mit relevanten Anzeigen. Andere Kampagnentypen verwenden je nach System entsprechende Zielgruppen, Produkte oder Assets.
Die Kampagne steuert den größeren Rahmen wie Budget und Region. Die Anzeigengruppe ordnet zusammen, welche Anzeigen zu welchem Thema oder Angebot gehören.
Aufbau eines Google-Ads-Kontos
Hierarchie
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1
Konto
Enthält Abrechnung, Nutzerzugänge und mehrere Kampagnen.
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2
Kampagne
Definiert unter anderem Ziel, Budget, Region und grundlegende Einstellungen.
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3
Anzeigengruppe
Bündelt eng zusammengehörige Anzeigen und Ausrichtung.
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4
Anzeige und Zielseite
Vermitteln das Angebot und führen zur passenden Conversion-Möglichkeit.
Wie strukturiert man Anzeigengruppen sinnvoll?
- nach klaren Leistungen, Produkten oder Suchintentionen trennen
- Keywords mit derselben Nutzerabsicht zusammenfassen
- Anzeigen exakt auf das jeweilige Thema ausrichten
- eine passende Landingpage verwenden
- Suchbegriffe und negative Keywords regelmäßig prüfen
Praxisbeispiel
Ein Handwerksbetrieb bietet Badsanierung und Heizungswartung an. Statt beide Themen in einer Anzeigengruppe zu mischen, erhält jede Leistung eine eigene Gruppe mit passenden Keywords, Anzeigen und Zielseiten. Dadurch wird die Botschaft für Suchende konkreter.
Allgemeine Anzeigen können die unterschiedlichen Suchabsichten nicht präzise aufgreifen.
Eine extreme Zersplitterung erschwert Verwaltung und verteilt Daten unnötig.
Eine allgemeine Startseite erfüllt das konkrete Anzeigenversprechen häufig schlechter.
Irrelevante Anfragen bleiben unentdeckt und verbrauchen Budget.
Anzeigengruppen nach Suchintention strukturieren
Eng verwandte Suchanfragen, Anzeigen und Zielseiten gehören in eine gemeinsame Anzeigengruppe. Zu breite Gruppen erschweren relevante Botschaften und eine klare Auswertung.
Die Struktur sollte steuerbar bleiben: genügend Daten pro Gruppe, aber keine Vermischung unterschiedlicher Bedürfnisse. Suchbegriffe und Ergebnisse liefern Hinweise für sinnvolle Teilungen.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen
Wie viele Anzeigengruppen braucht eine Kampagne?+
So viele wie nötig, um unterschiedliche Angebote und Suchintentionen sauber zu trennen – ohne unnötige Zersplitterung.
Hat jede Anzeigengruppe ein eigenes Budget?+
In klassischen Google-Ads-Strukturen wird das Budget auf Kampagnenebene festgelegt.
Wie viele Keywords gehören hinein?+
Es gibt keine ideale feste Zahl. Entscheidend ist, dass sie dieselbe Suchintention teilen und mit passenden Anzeigen bedient werden können.
Braucht jede Gruppe eine eigene Landingpage?+
Nicht zwingend, aber das Ziel muss das jeweilige Anzeigenversprechen präzise erfüllen.
